Mit dem Ende des vergangenen Jahres ist das EU-Harare-Projekt zu Ende gegangen. Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, was durch Zusammenarbeit und Teamarbeit zwischen europäischen Industrie- und akademischen Partnern erreicht werden kann.
Über einen Zeitraum von vier Jahren haben wir die Nutzung von Wasserstoff als Reduktionsmittel für fayalitische Kupferschlacken und andere sekundäre Rohstoffe untersucht. Am IME wurde das System zunächst im Labormaßstab entwickelt und getestet, bevor mehrere Versuche im Pilotmaßstab unter Einsatz unseres Top Blown Rotary Converter (TBRC) durchgeführt wurden. Dabei wurden unter anderem Reaktionskinetik, Reduktionseffizienz sowie das Reaktionsverhalten und die Selektivität untersucht.
Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Wasserstoffreduktion industrieller Kupferschlacke hochselektiv ist und das Potenzial bietet, getrennte Kupfer- und Eisenlegierungen zu erzeugen. Weitere Metalle wie Molybdän, Nickel und Kobalt können in diesen Legierungen angereichert werden, wodurch sich vielfältige weitere Wege für ein ganzheitliches Recycling eröffnen.
Wir möchten allen unseren Partnern für ihren Beitrag zu diesem Projekt danken sowie der Europäischen Union für die Förderung von Forschung, die auf eine nachhaltigere Zukunft und geschlossene Materialkreisläufe in einer Kreislaufwirtschaft abzielt.


